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Osteopathie
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| Eingeschränkte Bewegung - eingeschränkte Funktion |
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Osteopathie bedeutet wörtlich Erkrankung des Knochengerüstes.
Hinter der Behandlungsmethode, die der amerikanische Arzt A. Still
entwickelte, steht allerdings weit mehr, als die Definition auf
den ersten Augenblick vermuten lässt.
Still verglich den Körper oft mit einem Fluss: immer wieder
gelangen Zweige und Blätter in den Strom - ein ganz natürlicher
Prozess. Wenn sich in dem Fluss aber Hindernisse einbetten, können
sich die Blätter und Zweige dort verfangen. Damit ist das Problem
- eine Stauung oder Blockade - vorprogrammiert.
Ähnliches geschieht im Körper; der natürliche Strom
wird durch die eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken, Organen
und anderen Strukturen behindert, das Gewebe weniger durchblutet
und der Stoffwechsel lokal gestört.
Behandelt werden Störungen des Bewegungsapparates, also blockierte
Gelenke, Muskeln, Sehnen.
Aber auch bei Kopfschmerzen, Atemproblemen, Verdauungsstörungen
und gynäkologischen Problemen kann die Osteopathie helfen.
Die Osteopathie hilft nicht bei akuten Entzündungen, Tumoren
und Stoffwechsel-erkrankungen wie etwa Gicht.
Ein guter Osteopath wird beim geringsten Zweifel auf einem medizinischen
Check-up vor Behandlungsbeginn bestehen.
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